MH370 & WSPR: Richard Godfrey lügt weiter!

Unser Rentner aus dem Hessischen, Richard Godfrey, setzt seine Lügentour munter weiter fort. Er verunglimpft Personen, statt sich um den technisch-wissenschaftlichen Beweis seiner Behauptung zu kümmern, dass sich mit WSPR-Logdaten die Absturzstelle von MH370 auffinden lasse. Wenngleich ihn da der heutige DARC-Vorsitzende und leitende Mitarbeiter der Rosenberger-Gruppe, Dipl.-Ing. Christian Entsfellner, DL3MGB, entgegen aller Vernunft und Physik eifrig unterstützt, so äußert sich der ehemalige DARC-Vorsitzende Dr. Robert Westphal beinahe nur noch mit kunstvollen Vorbehalten dazu. Wie dem auch sei: wenigstens einige der Godfrey-Lügen, soweit er sie über mich verbreitet, möchte ich doch kurz richtigstellen.

So schreibt er:

Nils Schiffhauer behauptet, eine neue Zeitschrift gegründet zu haben, um eine Peer Review zu ermöglichen.

Zwar habe ich schon so einige Zeitungen gegründet, aber zu diesem Zwecke noch niemals und werde das auch nicht tun.

Nils Schiffhauer hat mich auf dem Blog von Victor Iannello öffentlich eingeladen, meine Arbeit offiziell zur Begutachtung durch ihn einzureichen.

Nein, ich hatte nicht nur in Victors Blog, sondern auch gegenüber dem DARC gegenüber angeregt, er, Richard Godfrey, möge seine Thesen zu einem Paper verdichten, das technisch-wissenschaftlichen Ansprüchen standhält und dieses dann einer Zeitschrift unterbreiten, die einem Peer Review unterliegt. Ich habe seine Thesen zur Genüge widerlegt. Aber das sagt ja nichts. Ich habe mich sogar dafür eingesetzt, dass er diesen Artikel bei der DARC-Zeitschrift “CQ DL” einreicht, deren Experten den Text ja inhaltlich vorher überprüfen (lassen) können.

Nils Schiffhauer ignoriert die Tatsache, dass er am 8. Dezember 2021 von meiner Website verbannt wurde.

Aha?! Ich denke, Richard trommelt laut, “jeder” könne auf seiner Website veröffentlichen? Also habe ich das eben nicht ignoriert, sondern sogar darüber geschrieben, dass Godfrey auch hier danebenliegt.
Übrigens ist Richard seit Anfang dieser Diskussionen um seine Scharlatanerien herzlich eingeladen, sich auf meiner Website mit Kommentaren zu beteiligen!

Nils Schiffhauer versucht weiterhin, meine Website zu hacken, wobei er jedes Mal eine andere IP-Adresse verwendet, ohne Erfolg.

Wie denn? Ich habe niemals “gehackt” und werde das auch nicht tun. Kleines Geständnis am Rande: Ich weiß nicht einmal, wie “hacken” operativ funktioniert und bin über ein Programmier-ABC nicht hinausgekommen. Das nur am Rande. Hacken ist ein Straftat. Dass Godfrey mich fälschlicherweise und öffentlich einer Straftat beschuldigt, könnte Folgen für ihn haben. Da inzwischen allerdings nicht nur ich der Möglichkeit, dass er am Ende schuldunfähig sein könnte, eine klitzekleine Wahrscheinlichkeit einräume, lasse ich das womöglich lieber auf sich beruhen.

Dann, gleiche Brüder, gleiche Kappen, springt er auf die DARC-Kampagne gegen fortschrittlich denkende Funkamateure auf.

Nils Schiffhauer wurde 1994 wegen seines schädigenden und den Club in Verruf bringenden Verhaltens aus dem Deutschen Amateur-Radio-Club ausgeschlossen und kämpft seither vor Gericht und in den Medien gegen diesen Ausschluss.

Tatsächlich wurde ich 1994 aus dem DARC ausgeschlossen. Und zwar einstimmig. Ich hatte, umgekehrt, die Politik des damaligen Vorstandes für vereinsschädigend gehalten. Unter anderem gab es unterschiedliche Standpunkt in der Haltung zur Frage: CW-Prüfung beibehalten (die Funktionäre) oder CW-Prüfung abschaffen, aber CW als Kommunikationsart munter zu fördern (meine Ansicht). Wenige Jahre später vertrat dann der DARC auch meine Ansicht. Natürlich. Da war es freilich zu spät: die Mitgliederzahlen sind gerade dabei, sich beinahe zu halbieren – ein massiver Schaden, für den die DARC-Funktionäre verantwortlich sind. Nicht ich. Im Gegenteil. Dass die Funktionäre ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, ist eine andere Sache. Und ich kämpfe keinesfalls gegen meinen Ausschluss. Warum auch? Ebenfalls hier: Im Gegenteil, denn ich fordere dazu auf, aus dem DARC auszutreten! Und wieder einzutreten, wenn der dortige Sumpf ein wenig ausgetrocknet ist.

Gegen Nils Schiffhauer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil er angeblich illegal den Funkverkehr der Polizei und anderer Sicherheitsdienste abgehört hat.

Well done! Denn hier merkt man eine Spur juristischer Beratung. Obwohl auch das gelogen ist. Und Godfrey braucht sich ja nur bei seinen Vereinsfunkern, die mich mit Namen, Adresse und Vereinsfunktion bei den Behörden denunziert haben, erkundigen: ich wurde nicht wegen des angeblichen Abhörens von Polizei-, sondern von Flugwetterfunk (VOLMET, vom Sender Hannover hatte ich sogar eine QSL erhalten!) angeklagt. Und habe den Prozess mit Pauken und Trompeten 1997 schon in erster Instanz rechtskräftig gewonnen – selbst der Staatsanwalt plädierte für meinen Freispruch. Von einigen Strafverfolgern, die das Verfahren überhaupt nur mit spitzen Fingern aufnahmen, hörte ich, dass sie die Denunzianten als “Arschlöcher” bezeichneten. Einer Bezeichnung, der ich ausdrücklich nicht beipflichte.
Achja: Ohne dieses wegweisende “Burgdorfer-Scannerurteil” wäre übrigens das “Abhören”, Decodieren und die Weitergabe von ADS-B-Flugdaten zumindest in Deutschland illegal. Dank dieses von mir erstrittenen Urteils aber können diese Daten selbst Godfrey & Co. nutzen – “FlightRadar24” ist hier nur eines der Stichworte! Danke, gerne geschehen! (Streng juristisch liegt der Fall diffiziler, da das Urteil, nur vor einem Amtsgericht ergangen, lediglich für den gilt, der es erstritten hat.)

Godfrey beschreibt sich als Opfer von Hacking und Morddrohungen (letztere im Amateurfunk freilich so beliebt, dass der DARC sich bis heute nicht dagegen aussprechen mag).

Und gerade weil mich manches von Thesen und Vorgehen Richard Godfreys trennt:
Das hat niemand verdient, und das verurteile ich aufs schärfste!
Ich würde mich freuen, wenn sich da der DARC nun anschlösse.

Nochmals ein Vorschlag zur Güte:
Richard: schreibe einen Text, der in wissenschaftlich übersprüfbarer Form Deine Thesen zusammenfasst. Finde ein Zeitschrift von Format (vorzugsweise: Peer-reviewed), die diesen Text veröffentlicht. Hic Rhodus, hic salta! Dann kann man vernünftig und ohne Repressionen sowie öffentlich diskutieren. Jedenfalls dann, wenn die Sache nicht etwa in der CQ DL stattfindet, in der der DARC-Vorstand derartige Diskussionen und/oder Leserbriefe eher wegmobben dürfte.

Ich habe in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift “Funkamateur” (Auflage 32.600) meine Erkenntnisse zum Thema “Flugzeug-Scatter auf Kurzwelle” auf fünf Druckseiten mit 13 Illustrationen leicht verständlich und ausführlich dargestellt. Ein 16-seitiger Artikel wird in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift “Funktelegramm” die Frage “Flugzeug-Scatter – Was geht? Und was nicht?” ebenfalls problemlos nachvollziehbar und mit 18 Abbildungen beantworten.

Auf der eigenen Website kann jeder viel schreiben. Auch hier: Print is king. Fachkundige Redaktionen sorgen für eine ebensolche Qualitätskontrolle. Nun mach’ Du mal! Ich bin gespannt!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s