“Flugzeug-Scatter und WSPR” in Fachzeitschriften

Endlich eine Basis für fachliche Diskussionen: Veröffentlichung in der Fachzeitschrift “Funkamateur” (5/2022, Hintergrund) und Titelgeschichte der Fachzeitschrift “Funktelegramm”, 06/2022.

Immer noch finden Richard Godfrey & Co. unter der Yellow Press enormen Zuspruch für ihre Schmonzette, nach der sie meinen, die Route von Flugzeugen (speziell Todesflug MH370) durch WSPR-Logdaten über tausende von Kilometern nachweisen zu können.

Allerdings haben sie sich offensichtlich bislang geweigert, ihre Luftschlösser in anerkannten Fachmedien zu veröffentlichen, wo diese von einem Fachpublikum entweder schon im Manuskript (peer review) oder nach Publikation begutachtet, nachvollzogen und diskutiert werden können. Sie hingegen bevorzugen die Laienpresse, deren Journalisten aus Faulheit und/oder Unkenntnis nur zu oft treudoof einseitig das wiedergeben, was Godfrey & Co. so zusammenphantasieren.

Auch wenn etwa der Entwickler von WSPR, Nobelpreisträger Prof. Joe Taylor (K1JT), diese Luftschlösser in das Reich des Unsinns von “Leuten, die nicht wissen, was sie tun verbannte und Prof. Bruce Ward, Mitentwickler des autralischen HF-Radars JORN, das ebenfalls im Reich des blühenden Blödsinns veortete, halten Godfrey & Co. wacker an ihren unwissenschaftlichen Tagträumen fest.

Start einer fachlichen Diskussion

Um eine ernsthaft-fachliche Diskussion außerhalb des oft selbst-referentiellen Internet anzustoßen, habe ich in zwei funktechnischen Fachzeitschriften dieses Thema mit den Augen eines Praktikers betrachtet, ohne dabei jedoch den theoretischen Hintergrund aus den Augen zu verlieren:

  • “Flugzeug-Scatter auf Kurzwelle”, FUNKAMATEUR 5/2022, S. 368-372 (Aufl. 32.600) und
  • “Flugzeugscatter: Was geht? Und was geht nicht?” FUNKTELEGRAMM, 6/22, S.

Das Manuskript des ersten Artikels hatte ich auch der CQ DL des DARC zur Publikation angeboten. Erfolglos, natürlich.

DARC: Wie Diskussionen verhindert werden

Wie man zudem hört, soll der Vorsitzende des DARC, Christian Entsfellner, DL3MBG, bei einem meiner Arbeitgeber gegen die Veröffentlichung im “Funkamateur“ interveniert haben. Auf Anfrage mochten freilich weder er, noch der DARC-Vorstand das nicht kommentieren und schon gar nicht dementieren. Diese einer Nötigung gleichkämenden Intervention reihte sich mühelos in die mal erfolgreichen, mal weniger erfolgreichen Versuche von Vereinsfunkern ein, Funkamateure zu bedrohen, zu nötigen, zu mobben und zu diskriminieren.
[Zuletzt betroffen davon: Arthur Konze, DL2ART, den man bei Behörden denunziert hatte, nachdem er sich in seinem interessanten You-Tube-Kanal “Funkwelle” kompetent mit der Entwicklung der Funkamateure, der Vereinsamateure und den Ursachen für den Verfall vor allem letzterer beschäftigte.]
Dass sich hingegen wiederum der Arbeitgeber von Christian Entsfellner, die renommierte Rosenberger-Gruppe, sich zumindest innerhalb ihres Unternehmens ausdrücklich gegen Mobbing und Diskriminierung wendet, ist für ihren leitenden Mitarbeiter Entsfellner offenbar kein Grund, seinen DARC auf ebendiesen Sozial- und Ethik-Mindeststandard (SA8000) für den Umgang miteinander zu verpflichten.

Und dass Entsfellner etwa auf eine denunziatorische Mail von Godfrey überhaupt eingeht (schon dies durchaus eine Charakterfrage und eine Frage der Ethik dazu) sowie – wider alle Physik und Vernunft – hurtig dessen Scharlatanerien zum Gespött von Experten mit großer Fanfare weiterverbreitet, ist eine Schande für den Amateurfunk als technisch-wissenschaftliches Hobby.

Repressionen statt Diskussionen!

Ebenso seine diskriminierende Strategie des Mobbings, mit der er Diskussionen verhindert. Was er selbst ganz&gar treuherzig-zynisch bei einem virtuellen Mitgliedertreffen zugegeben hatte: “Wir” seien der “Elefant im Raum”, also ein offensichtliches Problem, das niemand anzusprechen wage. Und warum nicht? Auch das weiß Entsfellner aus augenscheinlich eigenem Tun ganz genau: “Aus persönlicher Angst vor Nachteilen und Repressionen.”
Ob daraus für ihn oder die bei diesen Worten ihres Vorsitzenden ebenso treu wie stumm dabeisitzenden Mitvorständler möglicherweise etwas folgt, eine seit 30 Jahren vielfach angeregte Verhaltensänderung, etwa? Etwa ein beherztes: “Wer im DARC mobbt und diskriminiert, der fliegt!“, gar?

Nee, natürlich nüscht. Soll ja so bleiben.

Der Ast, auf dem der Elefant sitzt …
Bebildert hatte Entsfellner diesen “Elefanten im Raum” und seine umständlich-pomadige Erklärung dieser Metapher aus jedem beliebigen Manager-Bullshit-Bingo übrigens mit einem Cartoon, der die Rückenansicht eines einsam auf einem dünnen Ast sitzenden Elefanten zeigt, der in eine menschenleere Savanne blickt (genau, wie auf dieser Peter Gaymann-Zeichnung der frühen 1980er-Jahre). “Voller Innenraum” in der Metapher = “menschenleere Savanne” im Bild – weißte nun Bescheid, wie der DARC tickt? Immerhin das mit dem dünnen Ast, auf dem der Elefant sitzt, lässt sich noch metaphorisch deuten – wie die menschenleere Savanne, in die er blickt.
Die bei Lumas liegenden Bildrechte zur Verwendung des Cartoons ließ er den Verein augenscheinlich einiges kosten. Wenn.

Durchaus passend zu dieser Haltung mehren sich leider die Hinweise, dass der “Entwurf der Strategie ’75 plus 100′ für DARC e.V.”, den ich noch vor Tagen für eine “brunzdumme Fälschung” hielt, möglicherweise doch echt sei. Inklusive Lob des SA-Mann als Märtyrer und Ansichten über freiheitlich-demokratische Regierungsformen, angesichts derer ich nur schwer zwischen “noch AfD oder doch schon Reichsbürger?” zu entscheiden vermochte. Auch hierzu natürlich nix Offizielles vom DARC. Ich hoffe doch sehr, dieser Sache bei Gelegenheit näher auf den Grund zu gehen.

Aircraft Scatter – Much Power, Little Glory

Figure 1: One of the strongest Doppler received via scatter from a DX station was from LX814 on April 11, 2022. The vertical signal in the middle of the spectrogram is the carrier from Kashi/Xinjiang at a distance of 5’109 km. The strongest Doppler is from LX814 [Airbus A320-214], Zurich-Hanover with touch-down at 07:10:53 UTC.

I was asked to give a short overview of how to calculate the received power, scattered by an aircraft on HF. The answer is easy if we focus on AM DX signals from broadcasting stations, illuminating an aircraft. In this case the spectrogram, Figure 1, shows the carrier as well as the scattered signal – the latter being the Doppler trace. We also can easily measure both signal strength and calculate their difference. This has been done for the maximum values of carrier and Doppler in Figure 2 below:

Figure 2: Level of carrier [-31.11dBm] and peak level of Doppler [-62.98dBm] at -10.2Hz from carrier; resulting in a difference of -31.87dBm. Measured at 07:07 UTC, at the maximum level of the Doppler trace.

Mean value of the carrier in the analyzed 10-minute’s part of the whole observation is -32.7dBm at a standard deviation of 4.98 – see Figure 3 below.

Figure 3: Variation of carrier 07:00 to 07:10UTC

Broadcaster’s Footprint

Backbone of all calculations is the well-established Radar Equation. Let’s think of it as a reliable, but Black Box. Critical points are in this case:

  • illuminating power
  • distance aircraft -> receiver
  • reflectivity of the aircraft at the specific frequency (radar cross section, or RCS)

I took a strong broadcaster, namely Kashi, running 500kW AM (250kW carrier) on 17’650kHz on a curtain array antenna with a gain of ca. 20dB towards Central Europe. Effective Radiated Power (ERP) of the carrier is 104dBm. An approximate calculation (free-space loss, the prevailing attenuating factor with propagation) over this distance of 5’109km and at 17’650kHz via Matlab’s fspl function yields an attenuation of 131.5dB, resulting in a signal of -27.5dBm. As 2-hop ionospheric HF propagation is not exactly free-space propagation,so a VOAAREA HF propagation simulation had been done, giving the transmitter’s footprint in dBW (add 30dB to get dBm):

Figure 4: A simulation of the footprint with VOACAP shows a receiving level at my location of around -35dBm [-65dBW].

Scattering Power

The illuminating power, a proxy for transmitter power within the -65dBW footprint in Figure 4, measures -32dBm. The minimum slant distance between the aircraft and my location measures 1000m. The RCS of this aircraft is given at 10 … 100, let’s generously take 100, because the wingspan of the given aircraft (35m) almost exactly measures 2*wavelength (17m) in this case providing strong forward and backward scatter.

What value can be caclulated from as scattered signal which me measured -63dBm at highest? According to the equation #6 given in OTH-B Radar System: System Summary of the University of Massachusetts Lowell, we land at a level of -62.1dBm, given the mean value of the carrier with -32.7dBm. This almost exactly matches the measured value of -63dBm.

Now some people claim to “see” and even identify aircraft not over a few tens of kilometers, but over many thousands of kilometers. Let’s check this. Figure 5 shows the development of reception levels over distance, sticking to the Kashi example as above. You see the signal peaking to slightly above -20dBm at about 1’800km distance from the transmitter. And you see the separation from one-hop to two-hop propagation at a distance of 3’000km from the transmitter.

Figure 5: How Kashi’s level develops over the distance from transmitter to receiver.

Please keep in mind that this is only a rough calculation, not taking into account several factors, among them:

  • fading of the carrier (see Figure 3)
  • pearlstring effect of the Doppler
  • change of effective RCS due to different horizontal and vertical illuminations angles

That’s a powerhouse – but what about WSPR?

In praxi, I observed Doppler traces only from aircrafts at a distance not more than a very few ten kilometres from my location – given that they are illuminated by a multi-hop DX signal from a strong broadcaster.

In contrast, some people claim to have not only observed, but even identified aircraft

  • over thousands of kilometres,
  • illuminated by a 5W transmitter

Let’s take a look on this, same conditions as with the Kashi case above. First, we do the VOAAREA simulation. I took extraordinary benevolent conditions, taking a 50W transmitter (WSPR mainly runs between 1 and 10W) at an isotrope antenna of 10dBi gain. The system loss mounts to about -50dB over the Kashi case. The VOAAREA simulation (Figure 6 below) largely reflects this situation, delivering a signal of about -115dBW/Hz [WSPR] over -65dBW/Hz [Radio China International].

Figure 6: Compared to Kashi (see Figure 4), the WSPR case lacks about 50dB.

How far will the scattered signals reach?

Now for the crucial question: How far will scattering from both signals (-65dBW from the broadcaster, -115dBW from WSPR) reach? You will find an answer in Figure 7, below:

Figure 7: Scattered Levels vs. Distance, see text.

From Figure 7 we see scatter from the strong broadcaster sinking into the noise from a distance aircraft-receiver of 200km. WSPR from DX is good only for distances up to 10km.

This calculation has been done under unusually generous conditions, among them:

  • RCS has been set to 100, where 10 … 50 would be the regular case, resulting in a much reduced performance
  • forward/backward scatter have been applied to the calculation as well as to the measurements. This seems justified where the aircraft heading was 295° and Kashi->DK8OK was 302°, resulting in backward scatter from the wings and, thus, the strongest signal
  • the wings of this Airbus A320 do perform like a dipole of two wavelengths
  • only the strongest signals have been taken into account
  • neither fading of the illuminating station, nor the pearlstring-effect of the aircraft – due to phase changes under moving – have been taken into account

In praxi, such a strong DX signal never showed Doppler traces at distances of more than, say, 60km. I owe this observation also to the physicist Dr. Victor Iannello, who kindly examined many of my spectrograms with a Python program written specifically for this purpose and determined the distances of even the faintest Doppler traces, as seen at .1Hz bandwidth (+10dB system gain).

Caveat: Please keep in mind that this case is valid only for DX (i.e., multi-hop) signals illuminating the aircraft. If aircraft is illuminated by a transmitter’s backscatter signal (at a distance of ca. 100 – 1’000km from the receiver), other mechanisms take place resulting in Doppler traces from aircraft at an height, which “sees” both transmitter and receiver – see for “radio horizon”. This speical case is not covered here, and plays no role either in the texts of the WSPR/MH370 proponents.

MH370 & WSPR: Richard Godfrey lügt weiter!

Unser Rentner aus dem Hessischen, Richard Godfrey, setzt seine Lügentour munter weiter fort. Er verunglimpft Personen, statt sich um den technisch-wissenschaftlichen Beweis seiner Behauptung zu kümmern, dass sich mit WSPR-Logdaten die Absturzstelle von MH370 auffinden lasse. Wenngleich ihn da der heutige DARC-Vorsitzende und leitende Mitarbeiter der Rosenberger-Gruppe, Dipl.-Ing. Christian Entsfellner, DL3MGB, entgegen aller Vernunft und Physik eifrig unterstützt, so äußert sich der ehemalige DARC-Vorsitzende Dr. Robert Westphal beinahe nur noch mit kunstvollen Vorbehalten dazu. Wie dem auch sei: wenigstens einige der Godfrey-Lügen, soweit er sie über mich verbreitet, möchte ich doch kurz richtigstellen.

So schreibt er:

Nils Schiffhauer behauptet, eine neue Zeitschrift gegründet zu haben, um eine Peer Review zu ermöglichen.

Zwar habe ich schon so einige Zeitungen gegründet, aber zu diesem Zwecke noch niemals und werde das auch nicht tun.

Nils Schiffhauer hat mich auf dem Blog von Victor Iannello öffentlich eingeladen, meine Arbeit offiziell zur Begutachtung durch ihn einzureichen.

Nein, ich hatte nicht nur in Victors Blog, sondern auch gegenüber dem DARC gegenüber angeregt, er, Richard Godfrey, möge seine Thesen zu einem Paper verdichten, das technisch-wissenschaftlichen Ansprüchen standhält und dieses dann einer Zeitschrift unterbreiten, die einem Peer Review unterliegt. Ich habe seine Thesen zur Genüge widerlegt. Aber das sagt ja nichts. Ich habe mich sogar dafür eingesetzt, dass er diesen Artikel bei der DARC-Zeitschrift “CQ DL” einreicht, deren Experten den Text ja inhaltlich vorher überprüfen (lassen) können.

Nils Schiffhauer ignoriert die Tatsache, dass er am 8. Dezember 2021 von meiner Website verbannt wurde.

Aha?! Ich denke, Richard trommelt laut, “jeder” könne auf seiner Website veröffentlichen? Also habe ich das eben nicht ignoriert, sondern sogar darüber geschrieben, dass Godfrey auch hier danebenliegt.
Übrigens ist Richard seit Anfang dieser Diskussionen um seine Scharlatanerien herzlich eingeladen, sich auf meiner Website mit Kommentaren zu beteiligen!

Nils Schiffhauer versucht weiterhin, meine Website zu hacken, wobei er jedes Mal eine andere IP-Adresse verwendet, ohne Erfolg.

Wie denn? Ich habe niemals “gehackt” und werde das auch nicht tun. Kleines Geständnis am Rande: Ich weiß nicht einmal, wie “hacken” operativ funktioniert und bin über ein Programmier-ABC nicht hinausgekommen. Das nur am Rande. Hacken ist ein Straftat. Dass Godfrey mich fälschlicherweise und öffentlich einer Straftat beschuldigt, könnte Folgen für ihn haben. Da inzwischen allerdings nicht nur ich der Möglichkeit, dass er am Ende schuldunfähig sein könnte, eine klitzekleine Wahrscheinlichkeit einräume, lasse ich das womöglich lieber auf sich beruhen.

Dann, gleiche Brüder, gleiche Kappen, springt er auf die DARC-Kampagne gegen fortschrittlich denkende Funkamateure auf.

Nils Schiffhauer wurde 1994 wegen seines schädigenden und den Club in Verruf bringenden Verhaltens aus dem Deutschen Amateur-Radio-Club ausgeschlossen und kämpft seither vor Gericht und in den Medien gegen diesen Ausschluss.

Tatsächlich wurde ich 1994 aus dem DARC ausgeschlossen. Und zwar einstimmig. Ich hatte, umgekehrt, die Politik des damaligen Vorstandes für vereinsschädigend gehalten. Unter anderem gab es unterschiedliche Standpunkt in der Haltung zur Frage: CW-Prüfung beibehalten (die Funktionäre) oder CW-Prüfung abschaffen, aber CW als Kommunikationsart munter zu fördern (meine Ansicht). Wenige Jahre später vertrat dann der DARC auch meine Ansicht. Natürlich. Da war es freilich zu spät: die Mitgliederzahlen sind gerade dabei, sich beinahe zu halbieren – ein massiver Schaden, für den die DARC-Funktionäre verantwortlich sind. Nicht ich. Im Gegenteil. Dass die Funktionäre ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, ist eine andere Sache. Und ich kämpfe keinesfalls gegen meinen Ausschluss. Warum auch? Ebenfalls hier: Im Gegenteil, denn ich fordere dazu auf, aus dem DARC auszutreten! Und wieder einzutreten, wenn der dortige Sumpf ein wenig ausgetrocknet ist.

Gegen Nils Schiffhauer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil er angeblich illegal den Funkverkehr der Polizei und anderer Sicherheitsdienste abgehört hat.

Well done! Denn hier merkt man eine Spur juristischer Beratung. Obwohl auch das gelogen ist. Und Godfrey braucht sich ja nur bei seinen Vereinsfunkern, die mich mit Namen, Adresse und Vereinsfunktion bei den Behörden denunziert haben, erkundigen: ich wurde nicht wegen des angeblichen Abhörens von Polizei-, sondern von Flugwetterfunk (VOLMET, vom Sender Hannover hatte ich sogar eine QSL erhalten!) angeklagt. Und habe den Prozess mit Pauken und Trompeten 1997 schon in erster Instanz rechtskräftig gewonnen – selbst der Staatsanwalt plädierte für meinen Freispruch. Von einigen Strafverfolgern, die das Verfahren überhaupt nur mit spitzen Fingern aufnahmen, hörte ich, dass sie die Denunzianten als “Arschlöcher” bezeichneten. Einer Bezeichnung, der ich ausdrücklich nicht beipflichte.
Achja: Ohne dieses wegweisende “Burgdorfer-Scannerurteil” wäre übrigens das “Abhören”, Decodieren und die Weitergabe von ADS-B-Flugdaten zumindest in Deutschland illegal. Dank dieses von mir erstrittenen Urteils aber können diese Daten selbst Godfrey & Co. nutzen – “FlightRadar24” ist hier nur eines der Stichworte! Danke, gerne geschehen! (Streng juristisch liegt der Fall diffiziler, da das Urteil, nur vor einem Amtsgericht ergangen, lediglich für den gilt, der es erstritten hat.)

Godfrey beschreibt sich als Opfer von Hacking und Morddrohungen (letztere im Amateurfunk freilich so beliebt, dass der DARC sich bis heute nicht dagegen aussprechen mag).

Und gerade weil mich manches von Thesen und Vorgehen Richard Godfreys trennt:
Das hat niemand verdient, und das verurteile ich aufs schärfste!
Ich würde mich freuen, wenn sich da der DARC nun anschlösse.

Nochmals ein Vorschlag zur Güte:
Richard: schreibe einen Text, der in wissenschaftlich übersprüfbarer Form Deine Thesen zusammenfasst. Finde ein Zeitschrift von Format (vorzugsweise: Peer-reviewed), die diesen Text veröffentlicht. Hic Rhodus, hic salta! Dann kann man vernünftig und ohne Repressionen sowie öffentlich diskutieren. Jedenfalls dann, wenn die Sache nicht etwa in der CQ DL stattfindet, in der der DARC-Vorstand derartige Diskussionen und/oder Leserbriefe eher wegmobben dürfte.

Ich habe in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift “Funkamateur” (Auflage 32.600) meine Erkenntnisse zum Thema “Flugzeug-Scatter auf Kurzwelle” auf fünf Druckseiten mit 13 Illustrationen leicht verständlich und ausführlich dargestellt. Ein 16-seitiger Artikel wird in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift “Funktelegramm” die Frage “Flugzeug-Scatter – Was geht? Und was nicht?” ebenfalls problemlos nachvollziehbar und mit 18 Abbildungen beantworten.

Auf der eigenen Website kann jeder viel schreiben. Auch hier: Print is king. Fachkundige Redaktionen sorgen für eine ebensolche Qualitätskontrolle. Nun mach’ Du mal! Ich bin gespannt!

DARC-“Strategie”: Brunzdumme Fälschung

Immer wieder erreichen mich “geheime”, “vertrauliche” etc. Informationen aus dem DARC. Gelegentlich findet sich darunter auch mal ne Fälschung, nach dem Motto: “Geht er uns endlich mal auf den Leim?” Eine darunter ist ein 13-Seiten-Paper, “Entwurf der Strategie ’75 plus 100′ für DARC e.V.” betitelt. Das Deckblatt sieht aus wie eine Traueranzeige, aber der rätselhaft-gestotterte Titel ließ mich das dann doch zumindest überfliegen.

Zunächst klang alles einigermaßen “typisch DARC”: Die verlogene Sprache, etwa, in der dieses Papier angeblich “zur Diskussion gestellt wird”, doch eine breite Diskussion durch die Fußzeile auf jeder Seite (“ausschließlich DARC intern”) gleichzeitig verhindert wird. So dass ich dachte: zwar nicht ganz echt; also doch authentisch?

Als dann aber ausgerechnet der DARC-Schreck DL1CU als Zeuge aufgerufen wird und hernach sogar die Fachzeitschrift “Funkamateur”, da regte sich zumindest erste Skepsis.

Diese wurde für mich zur Gewissheit, als das Paper den zentralen Begriff unseres Hobbys und den Kernbegriff auch der Abkürzung DARC – nämlich “Radio” – mit “lateinisch der Strahl” übersetzte. Nun aber ist das lateinische Verb (Tuwort) “radio” die 1. Person Singular für “radiare”, also “ich strahle, schimmere, glänze”. Was aber ist “lateinisch der Strahl”? Es ist das Substantiv (Hauptwort) radius.

Von da an war mir klar, eine brunzdumme Fälschung vor Augen zu haben. Man mag ja allerlei vom DARC denken, aber dass er die Bedeutung des zentralen Bestandteils unseres Hobbys und seines eigenen Namen nicht kennt, das glaubt nur der, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht.

Aber dann fällt es einem wie Schuppen von den Haaren. Wenn etwa als erstes Ziel der DARC-Strategie bis 2025 Unterstützung bei den Maßnahmen gegen COVID-19 und der Realisierung der kommerziellen Ausstellung Ham Radio 2022 genannt wird. Die folgenden zwei Punkte sind genauso witzig.

Als dann angeblich gestandene Ingenieure und Funkamateure noch davon faselten, dass eines Tages der Amateurfunk zur Überwindung der Lichtgeschwindigkeit mittels Verschränkung in der Quantenphysik beitragen möge, da konnte ich vor Lachen nicht mehr. Wer immer sich diesen Deppentext ausgedacht hat, dessen Talente sind wirklich kabarettreif. Denn das quantenmechanisch begründete “No-Communication-Theorem“ zu knacken, dürfte selbst jedem DARC-Ingenieur zu schwör sein.

Es gibt so viel Nullsätze in dem Text, so viel Geschwurbel und Amtsdeutsch, dass man vor dieser Mimikry des unbekannten Texters immer wieder erstaunt den Hut zieht: Ja, gut getroffen! So könnte es wirklich sein! Auch die Hybris, dass altersschwache und ungenügend unterstütze Ortsverbände mehr zu leisten vermögen als Bundeswehr und Behörden zusammen, passt. Fast, aber nur – eben.

Wenn dann jedoch “Vision und Mission” (also “Erscheinung” und “Verbreitung einer Idee unter Andersgläubigen”) des fraglichen Papiers auch noch in den politisch-historischen Bereich driften, wirds wirklich bedenklich. Demnach würden die Deutschen vergessen, dass der Staat selbst die Gefahr sei und zu Millionen Toten in Kriegen, zu Währungsreformen und totalitären Systemen geführt habe! (Man fasst es nicht, aber ist das noch AfD oder sind das doch schon die Reichsbürger?) Die Rettung aber ist nahe: DARC und Amateurfunk!

Nur nebenbei: Dass z.B. ein “Rolf Formis” in den Anfangszeiten des Amateurfunks mit dem Tode bedroht wurde, wie das angebliche DARC-Papier geschichtsvergessen schwurbelt, stimmt so nicht. Der Mann, der vermutlich gemeint ist, heißt Rudolf Formis. Der nahm 1933 als SA-Mitglied an der Besetzung/Übernahme des demokratisch verfassten Rundfunkhauses in Stuttgart durch die Nazis teil und hielt dort zur Feier dieser Okkupation eine entsprechende Rede. Danach geriet er wegen seiner jüdischen Großmutter, nicht aber als Funkamateur, in Konflikt mit der NSDAP, floh nach Prag und baute dort den Propagandasender der “Schwarzen Front” von Otto Strasser auf, der sich, sehr vereinfacht gesagt, als Führer einer “linken NSDAP” verstand. Dieser illegal betriebene 100-Watt-Sender strahlte Richtung Deutschland, was die Reichsregierung erst auf legalem Wege (Verbot des Betriebes einer illegaler Radiostation) zu verhindern suchte, dann aber den Sender im Januar 1935 durch ein Rollkommando mit Säure zerstören lassen wollte. Rudolf Formis wehrte sich mit Waffeneinsatz dagegen und wurde in einem darauffolgenden Schusswechsel von SD-Leuten erschossen – siehe auch hier.
Doch nicht einmal davon weiß unser Fake-Papier. Ja, Fake-Papier. Denn der real existierende DARC, einschließlich des amtierenden Vorstands, hat sich bis heute und trotz mehrfacher Aufforderungen nicht gegen Mordaufrufe innerhalb des Amateurfunks gewandt. Schon gar nicht gegen antisemitisch grundierte Mordaufrufe.

Das alles, liebe Leser, sei nur mitgeteilt, damit ihr nicht auf Fake-News aus irgendwelchen Amateurfunk-Trollfabriken reinfallt.

WSPR & MH370: Richard Godfrey lügt wie gedruckt

So lügt Richard Godfrey: Oben verspricht er noch, jeder könne alles in seinem Blog schreiben. Dann löscht er meinen Eintrag, der in diesem Screenshot noch auf Godfreys “Moderation“ wartet, dann aber umgehend gelöscht wird.

Im Blog mit dem großspurigen Untertitel “Serving the MH370 Community” treiben Richard Godfrey et. al. allerlei Unfug. Mit scharlatanesquen “Technical Papers” versuchen sie, Flugzeuge über Tausende von Kilometern anhand von WSPR-Logdaten zu orten. In unverantwortlicher Weise spielen sie mit den Hoffnungen von Hunderten von Angehörigen jener Passagiere, die beim Crash von Flug MH370 ums Leben kamen.

Während bisher keine seriöse technisch-wissenschaftliche Zeitschrift diesen schrägen Thesen Platz eingeräumt zu haben scheint, finden sie vor allem in der Yellow Press und beim Laienpublikum Anklang. Vorschlägen, die “Thesen” einem Peer-Review zu unterziehen, wollten die Autoren natürlich nicht nähertreten: Der mit viel Unwissenheit und beträchtlicher Eitelkeit mühsam aufgeblasene Ballon würde noch vor dem Abheben platzen. “Sie wissen nicht, was sie tun”, urteilte Physik-Nobelpreisträger und WSPR-Entwickler Prof. Joe Taylor, K1JT, über diese “verrückten” Experimente.

Hauptsächlich verbreiten Godfrey et al. ihre verdummenden “Thesen” über Godfreys Website. Ein Publikum, das etwas von Funkausbreitung, WSPR und bistatischem Radar verstehen würde, verwiese diese Thesen in einen Bereich, der nicht mehr in die Zuständigkeit der Physik, sondern in die der Sozialpsychologie fiele.
Die einzige Ausnahme, wenn es denn eine gibt, scheint der DARC, der Deutsche Amateur Radio Club, zu sein. Dessen Vorsitzender, Christian Entsfellner, DL3MBG, und seine Webseite machen kräftig Werbung für diesen unwissenschaftlichen Hokuspokus. Er sollte es besser wissen. Und ich bin mir sicher: Er weiß es besser. Das macht es alles – nur eben nicht besser.

“Radio DARC” – eine der Schleimtrompeten (S. Kracauer) des “Bundesverbandes” – überschlägt sich gar: “Die unglaubliche Geschichte – exklusiv auf Radio DARC! Die unglaubliche Geschichte – exklusiv auf Radio DARC!” [ab 39:35]

Auch der DARC scheint, wie Richard Godfrey selbst, eine ernsthafte technisch-wissenschaftliche Diskussion über dieses Thema mit allen Mitteln verhindern zu wollen. Godfrey behauptet sogar schamlos gegenüber einem Autor: “@Omar Ahmed, jeder kann sich an diesen Diskussionen beteiligen. Alles wird wie gewohnt auf dieser Website veröffentlicht. Es gibt nichts zu verbergen.” (am 22. März 2022 um 21:09 Uhr, siehe Screenshot oben).

Das ist eine Lüge.

Das Gegenteil ist der Fall: Eben nicht jeder kann sich mit Beiträgen an der Diskussion auf seiner Website beteiligen. Und nicht alles wird veröffentlicht. Schon gar nicht, “wie gewohnt – as usual“, und/oder wenn es sich um technisch-wissenschaftlich seriöse Beiträge handelt. Auch das zeigt der obige Screenshot des Blogs, aus dem u.a. folgender Eintrag nur kurz aufschien, um umgehend gelöscht zu werden:

Richard – auch dem neuen Paper entnehme ich keinen Beweis im technisch-wissenschaftlichen Sinne, dass aus den WSPR-Logdaten Aircraft Scatter über Tausende von Kilometern bestimmten Flugzeugen, darunter auch Hubschraubern, zugeordnet werden kann.
Meine Empfehlung: Suchen Sie sich eine technisch-wissenschaftlich orientierte Zeitschrift mit einer technisch kompetenten Redaktion. Veröffentlichen Sie dort Ihre Thesen und Beweise. Die CQ DL des DARC wäre ein Anfang, und man wird Ihnen sicher gerne behilflich sein. Vielleicht kann Ihr Manuskript auch einem Peer-Review unterzogen werden. Am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR (ex-FGAN) gibt es genügend Experten und sogar Funkamateure, die Ihre Manuskripte bestimmt gerne begutachten.
Übrigens stimmt es nicht, dass auf Ihrer Website jeder einen Kommentar abgeben kann. Ganz im Gegenteil. Ich konnte (kann?) das nicht, und Sie haben mich beim DARC-Vorsitzenden verleumdet, ohne dabei eine einzige Zeile zur Physik zu verlieren. Die Tatsache, dass der DARC-Vorsitzende sofort über dieses Stöckchen gesprungen ist, sollte Ihnen den Schritt in die tatsächliche und wissenschaftlich überprüfende Öffentlichkeit erleichtern.
Ihre Bemühungen und Ihre Begeisterung in Ehren. Aber Sie sind auf dem falschen Dampfer.
73 Nils, DK8OK


Richard Godfreys unverantwortliche Tätigkeit ist eine Schande für alle Fachleute, die sich ernsthaft mit dem Thema “Funktechnik” beschäftigen. Und es ist höchst unethisch, mit den Hoffnungen der Menschen zu spielen. Dass der DARC das nicht nur mit allen Mitteln kräftig unterstützt, sondern sein 1. Vorsitzender, Christian Entsfellner, DL3MBG, sich dem Vernehmen nach sogar bei anderen Medien für eine Unterdrückung technisch-wissenschaftlicher Artikel zu diesem Thema einsetzen soll, ist ein weiterer trauriger Tiefpunkt des Vereinsfunks.

MH370 and WSPR: Richard Godfrey’s outright lie

This is how Richard Godfrey lies: At the top he still promises that anyone can write anything on his blog. Then he deletes my entry, which disappeared rather quickly….

In his blog under the loudmouthed subtitle “Serving the MH370 Community” Richard Godfrey et. al are up to all sorts of shenanigans. With charlatanesque “Technical Papers” they try to locate airplanes over thousands of kilometers based on WSPR log data. Irresponsibly, they are playing with the hopes of hundreds of people who are pinning their hopes on locating the crash site of flight MH370.

While so far no serious technical-scientific journal seems to have given space to these theses, they mainly find appeal in the Yellow Press and among the lay public. Suggestions to submit the “theses” to a peer review, the authors of course did not want to accede to: the balloon, laboriously inflated with a lot of ignorance and considerable vanity, was burst even before take-off. “They didn’t know what they were doing”, judged physics Nobel laureate and WSPR developer Prof. Joe Taylor, K1JT, about these “crazy” experiments.

Mainly Godfrey et al. distribute their stultifying “theses” via Godfrey’s website. An audience that prima vista would understand anything about radio propagation, WSPR and bistatic radar relegates these theses to an area that is no longer the responsibility of physics but of social psychology.
The only exception, if there were one, seems to be the DARC, the German Radio Amateur’s Association. Their chairman, Christian Entsfellner, DL3MBG, and their web page make strong advertisement for this unscientific mumbo-jumbo. He should know better. And I am sure: he knows better. Which makes it all – just not better.

Because he also seems to try, like Richard Godfrey himself, to prevent a serious technical-scientific discussion about this topic by all means. Godfrey even shamelessly claims to an author: “@Omar Ahmed, Everybody can be part of these discussions. Everything will be published on this website as usual. There is nothing to hide.” (on 22 March 2022 at 21:09).

This is an outright lie.

The opposite is true: Not everyone can participate with contributions to the discussion on his website. And not everything will be published. Especially not when it comes to technical-scientific serious contributions.
His irresponsible activity is a disgrace for all experts who seriously deal with the topic “radio technology”. And it is highly unethical to play with people’s hopes.

PropLab-PRO 3.2: “Dead Zone” now living!

Around Issoudun’s transmitter (data of reception see below), all propagation software will show a doughnut-like Dead Zone. – as around each and every station transmitting with an antenna having a low vertical angle for DX. PropLab-Pro’s Broaadcast Coverage map duly shows this effect. But …
… the new version nearly fills the gap by backscatter – like Mother Nature does! Here, only backscatter is shown to see how this new feature works. You may merge both results in Proplab’s Backscatter menue.

PropLab is the Gold Standard in available raytracing software for propagation analysis on HF. To its already unique features, like 3D-raytracing revealing x- and o-rays, an updated version added a “Backscatter” option. This even more mimics reality.

From most of their literature, radio amateurs know that there is a “Dead Zone” surroundig a transmitter, where no signal is said to be available from antennas radiating their electro-magnetic field with a low elevation angle for DX. However, a steeper angle for NIVS overcomes this. But from our practice we know that this “Dead Zone” isn’t flat dead but is filled with (weak) signals.

Those can be observed at best with strong broadcasting station some 50 to 1000km near to you, but pointing to region far away. In Central Europe, transmitters in Issoudun (France) and Nauen (west of Berlin/Germany) are great candidates for such effect, called backscatter.

Cary Oler, author of PropLab, now literally fills this gap, ans shown in the tow screenshots at top of this page.

Where’s the beef? OK, among radio amateurs, backscatter is not the preferred method of establishing contacts. The professionals, however, enjoy a relatively stable signal via backscatter. And for us radio amateurs and SWLs, it gives an explanation for some weird propagation, e.g., the near-enhancement of scattered signals by aircaft scatter – see screenshot at the bottom of the page.

Thanks, Cary, for continously improving PropLab!

P.S. (12MAR2022)
Today, Cary released version 31 which many improvements don’t reflect the small change of version numbers from just 28. He wrote:

There were some changes / improvements made to the signal strength calculations. We are using some improved absorption calculations. The latest update (3.2.1.31) also includes some additional revisions, including the display of signal power in ray-tracings and broadcast coverage maps in dBm that may be more handy for people who work in dBm. A researcher at MIT also caught a bug in our backscatter engine that we have now corrected in the new version. Bugs were also squashed in the broadcast coverage maps. The broadcast coverage section now also supports large ray-tracing datasets much better than prior versions. The software doesn’t choke like it used to on large datasets of even a million ray-tracings or more. With prior versions, the software looked like it was hanging, it took so long. We also added a simple theoretical noise floor calculator in the antenna tab. And we have revised the manual again to discuss some of the new functionality and improve clarity on the backscatter features. All in all, this is a fairly substantial update given that we only bumped the version number from build 28 to 31.

RFI Issoudun, 500kW with an HR 4/4/.75 curtain array tansmitting towards Africa (190°) on 15’300kHz at 09:30 UTC on March 8, 2022. I am living about 900km east of this transmitter, well in the “Dead Zone”. But the carrier is recevied via backscatter (in the middle), and in this case it is beautifully anhanced by aircraft scatter just 10dB down at a Doppler distance of about 20Hz. The artifacts right near the carrier do stem from meteorite’s Doppler.

WSPR and MH370, revisited: Some notes on Fading

It seems to be a never ending story: again Richard Godfrey and Dr. Robert Westphal, DJ4FF, go on a fool’s errand regarding “WSPR and MH370”. Against all physics and reason, they continue to try to prove that it is possible to detect aircraft – and now: missiles – based on the log data of weak WSPR signals documented every 110 seconds. Even WSPR developer and Nobel laureate Joe Taylor, K1JT, has relegated this to the realm of unscientific folly: “Anyone who does this doesn’t know what they’re doing.”

Although in the aviation press and also among HF experts the support of these charlanteries is rapidly dwindling, the duo nevertheless succeeds in promoting them successfully and with great fanfare, especially among radio amateurs and their media – “because they don’t know what they’re doing” (both parties). There a scientific discussion is suppressed so far, on the contrary: One feels reminded of the flickering will-o’-the-wisp in the windows of burning asylums.

The duo’s latest folly is titled “SpaceX Falcon Launch and WSPRnet Detection,” to be precise: not doing that. In this, they stir together ignorance of HF propagation and apparent lack of expertise of what WSPR can and cannot do into an unpalatable mush. Again, it is a matter of inferring aircraft from data in the WSPR log when the signal-to-noise ratio in the logs behaves “unusually”.

With another new approach, I would like to show that what is ordinary about HF propagation is precisely its unusual nature. For this, I studied the carrier of the Riyadh radio station on 15380kHz (two hops) over four consecutive days for two hours each. The transmitter radiates with 500kW transmit power at a HRS4/4/.5 with about 20dB gain towards 310° and is thus able to provide also for some aircraft scatter detectable by Doppler traces.

The first question is: How do the signals develop, day by day? The figure below shows the levels on the four days with a resolution of one second.

Same hours, different days: The received level of Riyadh transmitter.

The second question is: Is there any correlation of the levels? The figure below clearly says: Nope.

Riyadh’s levels: Zero correlation. See correlation coefficients in the top left corner.

But the WSPR log saves only the average SNRs in chunks of 110 seconds each. So, the third question is: How do those chunks develop day by day? The figure below gives an overview:

Here, the levels of the first figure have been averaged over chunks of 110 seconds each to simulate WSPR log data.

This also calls for a correlation matrix:

Correlation matrix of 110 seconds’ chunks. 8 of 12 combinations do show no correlation, whereas with four combinations we see a “weak correlation” – by mere chance.

The fourth question gets us right to the core: Can we see from the SNR data, by their “unusual change” some aircraft scatter?
To scrutinize this question, I calculated the level difference of one chunk to the next. The idea behind it: If aircraft scatter is detected, there will be an “unusual” change of the level, most probably to a higher one. See below for this figure:

Differences from chunk to chunk: What is “usual”, what is “unusual” propagation? A few critical points have been marked in red, see spectrograms below.

Now let’s check the spectrogram of the HF recording to see where there are some real aircraft scatter, and if they correlate with the peaks of above figure. Here, I did this only for the first day because the result is similar on all days:

The spectrogram shows a nice aircraft scatter (LSB) at 06:48UTC, where the chunks show nothing unusual: the averaged level reads about minus .1 dB!

So, “nothing heard”, as they say in DXpeditions … Let’s try it vice versa: we not the biggest peak around 08:28UTC. According to Godfrey and consorts this should be “unusual”, and hint towards an aircraft! But see the spectrum below: Nope!

When we note the biggest peak in the chunks’ levels, no aircraft scatter can be found!

I am convinced that these easy-to-understand, yet scientific accounts of the actual propagation conditions should convince even the simplest mind: The detection of aircraft etc. with WSPR log data is not possible.

Last but not least, the figure below shows how little aircraft scatter affects the carrier signal. Moreover, most of the Doppler signal is outside the 6 Hz bandwidth of a WSPR signal. And for fun, everyone can calculate that the Doppler signal is at least 40 dB below the carrier signal. If the carrier signal is -50 dBm and the Doppler signal -90 dBm, the latter would be raised by 0.0004 dBm. If, yes, if this Doppler trace fell directly on the carrier …

Doppler & carrier: A strong Doppler from a strong broadcaster’s carrier. If you follow the course of the carrier and that of the Doppler, you will see that correlations are purely random.

Surely some proponents of the thesis that nevertheless airplanes are detectable at great distances from WSPR log data (admittedly only on an earth as a disk, which they may believe in …) will not be further disturbed by the physics presented here. What again does not disturb me. As a disgrace for the amateur radio, however, I feel, if these people bring their crazy mumbo-jumbo, as usual, with denunciatory mails to institutions of the amateur radio and these – obviously from low motives – also still give place to it. This makes amateur radio look technically dumber than the majority of radio amateurs actually are.

Therein lies the real scandal.

[Receiver: Winradio Excalibur SIGMA, Antenna: MD-300DX-2x5m, Software: SDRC & Matlab]

P.S.

Since scientific discussion on the website “The Search for MH370” under the half-megalomaniac subtitle “Serving the MH370 Global Community” is suppressed by its operator Richard Godfrey, a pensioner from Hesse, my blog is explicitly offered for corresponding discussions and rebuttals. It may be easier to successfully suppress facts in this matter with denunciatory e-mails to the DARC chairman – to write such mails is as much a question of character as to follow them at all – but nevertheless it can be exciting to learn something more about “alternative physics”.

Here is my comment suppressed on Godfrey’s website:

Hi – the new paper by Westphal et al. attempts to demonstrate a rocket start from WSPR log data. However, it is not clear from the paper in which way this proof should have succeeded. Apparently, “SNR anomalies” of the HF propagation are used for this purpose without distinguishing the term “anomalies” from the “normal case”. It would be interesting if the authors could explain exactly this in a comprehensible way. I am also asked for the long announced paper, in which the authors wanted to dedicate themselves to HF propagation and aircraft scatter and in which hopefully also representations/calculations of the radar cross section find entrance. There is a lot of preliminary work on this that meets scientific standards – and the community is now eagerly awaiting a methodology that will make this surprisingly possible for WSPR log data as well.
How strong the dynamics of the ionosphere are, and that Aircraft Scatter is clearly not detectable in the sum signal, but only by FFT analysis, I have presented in my latest blog entry:
https://dk8ok.org/2022/02/14/wspr-and-mh370-revisited-some-notes-on-fading/
73 Nils, DK8OK

DARC e.V.: Doch Abgriff personenbezogener Daten!

Wie der DARC mehrfach mitteilte, sei der Zugriff auf oder der Abgriff von personenbezogenen Daten von seinen Servern “eher unwahrscheinlich”. Das, wiederum, ist ebenfalls “eher unwahrscheinlich”, und der Vorstand des DARC weiß es auch genau: am 28. Januar 2022 wurde ein Password – “personenbezogene Daten” – unter Identitätsmissbrauch abgegriffen und widerrechtlich genutzt. Dieser Missbrauch personenbezogener Daten wurde dem DARC umgehend gemeldet, der jedoch bis heute nicht reagierte. Auch in diesem Fall also ist Skepsis gegenüber Behauptungen des DARC angebracht. Man sollte seine offenbar unsicheren und beliebig manipulierbaren Server-Dienstleistungen besser mit besonderer Vorsicht genießen.

WSPR & MH370: Facts against Fake News

How Aircraft Scatter generally works. This adaption from Gary S. Sales’ paper “OTH-B Radar System” (University of Masschusetts, Lowell/USA, 1992) should add to some other entries on my website. Double-click the picture to enlarge it.

Furthermore, there are people who claim against all facts and reason that they can prove aircraft movements with aircraft scattering of WSPR signals from their log data. Surprisingly or not, they find enthusiastic approval in the popular press, but also in technical-scientific organizations like many ham radio associations, first and foremost the notorious German DARC. Whether one deals with supporters of “conspiracy theories” at all (Nobel laureate Joe Taylor, K1JT, said having too little time for such obvious and non-scienctific nonsense), or whether one meets their convoluted theories with technical-scientific arguments, is quite controversial and a topic more of social psychology than one of physics.

Nevertheless, “Never Give a Sucker an Even Break” as the great comedian and juggler, W.C. Fields stated 1941. And that is why I would like to deal with some “arguments”, which would not be difficult because of the subject matter, but because of how these people “argue”. For the sake of clarity and brevity, let’s do this in the form of a question and answer game.

Do aircraft affect RF signals?
Certainly. HF signals are scattered on the electrically conductive metallic hull of aircraft.

How does Aircraft Scatter work at all?
The drawing at the top explains it: Radio waves from a transmitter reach the receiver directly on the one hand, and via aicraft scatter on the other. On the receiver side, both signals add up. Thanks to the Doppler effect, which the signal part scattered by the aircraft has, both signals can be separated from each other again with a method called FFT; see my website for a couple of examples. However, this is not possible with WSPR log data, here only the total signal is noted.

How big are these influences?
They mainly affect the signal strength and are around 35 to 50dB+ below the original signal. There are exceptions. Downward, there are far more cases than the exceedingly rare constellations where the scattered signal may be larger than the original signal. Above 30 MHz this occurs more often, below 30 MHz I have never observed it as there always was at least some backscatter of the original signal.
Signals or field strength can be measured and calculated. Generally speaking, a suitable form of the “Radar Equation” will do the calculation, see here. They largely match the values being measured by the method “separate original signal and scattered signal”.

Facts, please – how big … ?
Sorry, yes. Say, a booming signal by a broadcaster in the 19 meter band hits your antenna with a level of -40 dBm. Then a Boeing 747, flying over your house to touch down at your airport nearby (“in your backyard”, as they say) at a distance of 500m only, this will peak at -86dBm.
Not bad, and easily visible by FFT analysis.

How much does this scattered signal adds to the original signal?
Good, with this you steer to the central point, because WSPR measures only this total signal. You just have to add -40dBm and -86dBm and with this most favorable constellation you get a total signal of -39.999890911528446dBm.
Believe me: you cannot distinguish it from the level of the original signal, being -40dBm.

Oh, that’s disappointing … but they tell they can identfy aircraft not only 500m, but some/many 1000km away?
First, physiscs may be disappointing. Secondly, I took a most favourable case – booming broadcaster, short distance. The effective power of a stronger WSPR transmitter may reach 40dBm, compared to 100dBm+ of many broadcasters. The difference of 60dBm and more is whopping.

“Whopping” – what do you exactly mean by this?
Take the example of the broadcaster, reading -40dBm on my S-Meter. If the transmitter were an even above-average WSPR transmitter it reading of the S-Meter would be -100dBm. Still readable, and WSPR would give a decode.

So, it works?
Wait a moment, for introducing the scattered signal, also 60dB down. It will peak at -160dBm, and it reliably is eaten by noise which will start between -130 and -140dBm.
By this, the orginal signal of -100dBm will be enhanced and strengthed to -99.999995657057354dBm. Quite an achievement!

I understand, it cannot work. Does a greater distance improve things?!
By no means. A greater distance worsens things even exponentially.

OK, but what the hell are they measuring to come up with such far-reaching results?
They are measuring indeed fluctuations of the signal but without knowing the reason. And there are much more and of stronger influence to the received signal level than aircraft scatter. Prevailing is multi-path leading to near-normally distributed changes of the signal level of around ±8dB from second to second, and often more than 30dB within just a few seconds!

But – they mention “drift” … and “Doppler” means “drift”?!
Yes, but the “moon shapes” of a few signals surely have other reasons, much more obvious – just think of bad power supplies, meteor scatter (stronger and more often seen compared to aircraft scatter) and travelling waves within the ionosphere itself. Have you ever asked yourself, why in the presented cases the whole signal is shifted, instead of seeing a Doppler signal branching out from the original signal? „They don‘t know what they do“, says K1JT into their direction.

How much can I rely on the quality of WSPR signals?
Look yourself at the screenshot below, showing three hours of WSPR signals, showing drift, over-modulation, noisy signals. All fine for decoding WSPR but on only very few you consider those rocks where you want to build your church on (Mathew 16-18). You see instabilities at many scales, and also the duly repeating (!) half-moon footprints which for some ghostseers are the evidence of aircraft.

Drifting away: Three hours of WSPR signals on 20m. Their quality works for decoding WSPR, but it is difficult to use them as reference …

They work with the concept of “tripwire”. Any comment on this?
Well, they seem to consider propagation working by distinctive, laser-like “rays”, not fields of energy. (This is just a guess from this blog entry.) Each object crossing this ray causes a-normal propagation which they fail to precisely specify. This is a fundamental misconcept of how HF propagation works plus an incomprehensable application of PropLab Pro 3.1, the propagation software, which they seem not to understand. Propagation doesn’t produce “tripwires”. And if you need some parallel, you should more think of a booby trap, thanks to which not only signals are pulverized, but with them all the dream fantasies that this or that plane may have caused them to go off.
They must use “Broadcast Coverage Map” with PropLab Pro to get a realistic view of electromagnetic fields and their propagation, see secreenshot below.

No “tripwire”: HF propagation doesn’t work by laser-like rays, but by electromagnetic fields. This PropLab 3.1 Broadcasting Coverage Map screenshot gives a general impression of this – transmitter Tiganesti/Romania, simulated a sector of ±30° of the antenna’s direction. And you can try to get your own impression for free with e.g., VOACAP online.

Can I understand your assertions?
Absolutely! In theory, as well as in practice. You can find many examples on my website. A SDR and software are all you need. Oh, and, last but not least: and unbiased view not on the possibly desirable, but on the physically possible!

But why do they still spread their charlanteries with great success?
Look around you. The world is full of castles in the air. That’s actually not so bad. Here, however, they are built by those who could know better and they are spread with enthusiasm by those who know better. Or at least should know better.
But that is the usual pattern of Fake News. Only that it undermines the technical-scientific competence of the radio amateurs and makes them look ridiculous.

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