Monthly Archives: March 2020

Greyline enhancement

Signal level on 4750 kHz, observed over some hours: After s/off of Bangladesh Betar, People’s Broadcasting Station at Hulun Buir emerged, showing a peak just after their local sunrise

Today’s SDRs plus able software allow for some new insights into propagation. The figure at the top shows but one example: greyline enhancement. It follows the signal levels on 4750 kHz with a resolution of one second. Smoothing this cloud of points, reveals the more general course of signal level. Here we see, after sign off of Bangladesh Betar, the 10 kW transmitter of People’s Broadcasting Station at Hulun Buir coming up. Most interesting is its short-living enhancement just after sunrise at Hailar in China’s Inner Mongolia, squeezed at their borders to Russia and Mongolia.

This greyline enhancement can be observed regularily on frequencies under, say, 10 MHz: at sunrise at the transmitter’s site, first the F2 layer of the ionosphere is building up, being responsible of the signal of, here, about 5 dB. The lower and attenuating D-layer needs a bit more time to build up, leaving a short-living window for an enhanced signal.

This is to encourage also other HF aficionados to to use this technique.

Receiver: Winradio’s Excalibur Sigma
Antenna: active vertical dipole (2 x 5 m) MD300DX
Software: V3 by Simon Brown, G4ELI, QtiPlot and DX Atlas

1993: "Die Grenzen des Amateurfunks"

Ein freundlicher Leser stöberte in alten Heften der längst von zwei DARC-Leuten absichtsvoll zerstörten Fachzeitschrift “funk”. Er stieß dabei auf ein Editorial, das ich im Juli 1993 dort über “Die Grenzen des Amateurfunks” veröffentlichte. Ihr könnt es ihr hier nachlesen.

Diese Grenzen verortete ich schon damals hauptsächlich in der Betriebstechnik der Funkamateure sowie in falschen Schwerpunkten bei der Auswahl von Gerätschaften und Modulationsarten. An diesem Befund hat sich leider auch eine Generation später wenig geändert. Nur die Störungen, die uns damals schon das Leben etwas schwerer also notwendig machten, die sind nochmals stark angestiegen.

Bedauern kann man überdies, dass es heute keine Funk-Fachpresse mehr gibt, die in gleicher Weise wie die “funk” begeisternd und anregend über technische Innovationen berichtete, sie durchaus kritisch prüfte, Hintergründen – auch bei Besuchen der Hersteller bis hin in Tokio und Osaka – nachspürte, darüber professionell informierte und Monat für Monat lebhaft Werbung für unser Hobby auch unter jenen machte, die zunächst nur lose am Thema “Funk” interessiert waren. Viele von ihnen legten daraufhin ihre Prüfung erfolgreich ab, während nach erfolgreicher Zerstörung der “funk” die “Teilnehmerzahlen am Amateurfunkdienst”, wie der Begriff in aller offizieller Umständlichkeit lautet, kräftig gesunken ist. Unbedingt ein weiterer Erfolg, den sich der DARC ans Revers heften kann – gleich neben die Goldene Deppenraute mit Antenne und Brillanten 😉