Winradio’s SIGMA: “… the Killer speaking!”

Winradio’s Sigma is here covering the whole HF range from 0 to 32 MHz (top left, spectrogram), with brodcaster CRI on 15’410 kHz demodulated (top right, spectrum) and the complete range of 0 to 88 MHz (bottom, spectrum).

When I saw the late Chuck Berry in concert with Jerry Lee Lewis, the latter was announced as: “… the killer speaking!” Having switched on Winradio’s WR-G65DDCe, or ‘Excalibur Sigma’, the also breathtaking show of this receiver reminds me to that concert: The Sigma is also kind of a killer to all other software-defined radio (SDRs) for which it now defines the benchmark in nearly all aspects.

It comes as the top model of a highly respected line of SDRs from Winradio in Australia, which pioneered the market of high performance receivers defining the state of the art. For hobbyists, the Winradios often define the utmost price tag they want to pay. Whereas professionals, in opposite, are happy to get an excellent peformance at modest costs. Yes, buying the Sigma will set you back nearly 7’000 Euros, but: “Madame, there is no second.”

What makes the Sigma unique? First, it is its covering up to 64 MHz with 16 bit resolution flawlessly over an USB3.0 connection, resulting in a spurious-free dynamic range of 111 dB (2 dB lighter with pre-amplifier). You may record this full range even onto external hard disk without loosing a bit. Then you may play back and tune it as live from the hard disk, offline and flawlessly. The whole HF range from 0 to 32 MHz needs about 155 MB/s with even some headroom when doubling the range to even 64 MHz. Winradio says, the Sigma will run from a quad core, and they are right: I have it running from a laptop Dell Inspiro 5770 with i7 8550U @1.8 GH, 4 cores, 16 GB RAM, 2TB hard disk. CPU usage during recording a 32 MHz wide range was never over around 12%.

From start, Winradio has built up a solid reputation to combine professional hardware delivering top performance with intuitive software, resulting in a nearly unsurpassed user experience. As you can rely on the published data, I want to concentrate on Sigma’s practice. This will be a work in progress as it should include some time-consuming recordings and comparisons.

P.S. UK’s „Radiouser“ and Germany‘s „Funkamateur“ will publish an in-depth article on the Sigma in their September issues. Stay tuned.

4 comments

  • Wer das Ding zu dem Preis kauft, ist entweder senil, oder sehr reich und dumm! Die Software steht in keinem Verhältnis zum Preis, vom Look her uralt. Die Stunden von der australischen Firma sind gezählt, zumal die Technik überholt ist. Da wette ich drauf!

    • Moin, moin – der eigentliche Wert des Receivers steckt natürlich in der Kombination von Hardware und Software. Die Hardware bietet HF-Aufnahmen von 80 MHz über USB-3.0 in einer praktisch konkurrenzlosen Qualität. Wer sollte genau das denn außer diesem “Sigma” etwa noch können? Die mitgelieferte Software atmet in der Tat noch etwas die analoge Denkweise und ist daher für jene “Senile”, aus denen mancher ja die durchaus heterogene Gruppe der Funkinteressierten hauptsächlich zusammengesetzt sieht (wenn ich so einige ihres vereinsgebundenen Teils betrachte, neige ich allerdings dazu, hier zuzustimmen), der ideale Einstieg. Doch eigentlich sonst niemand kommt auf den Gedanken, ein SDR allein mit der mitgelieferten Software zu bedienen, wenn – zudem kostenlose – Software Dritter das Potential der Hardware stärker auslotet. Wie, das zeigen ja u.a. meine Beispiele mit dem Parallelempfang von 24 Frequenzen ebenso wie die Auswertung von 24-Stunden-Aufnahmen der gesamten Kurzwelle. Nichts davon ist – Stichwort: senil – bislang im “Mainstream” angekommen, obgleich das eben auch mit 20-Euro-SDRs “im Prinzip” möglich ist. Wer darüber in deutschen Fachzeitschriften etwas veröffentlichen will, wird mit offenbar durch deren Erfahrung gesättigte Urteile zurückgewiesen, wie etwa: “zu fortschrittlich für unsere Leser!” Diese Haltung macht es, dass in Deutschland “unser Hobby” ein wenig doof, altbacken und, nunja: senil aus der Wäsche schaut. An Geräten wie dem Winradio Sigma liegt das allerdings am wenigsten, sondern eher im Umgang mit moderner Technik.
      Zum zuverlässigen Neiderreger “Preis”, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass alles, was nicht hergeschenkt und danach ebenso umfänglich wie kostenlos & kompetent & umgehend beraten wird, ohnehin viel zu teuer ist: 1970 lag das Durchschnitts-Jahreseinkommen in Deutschland bei umgerechnet 5.080 Euro. Für einen Drake SPR-4, der in jenen Jahren eine Spitze der Empfangskultur darstellte und der mit durchgehendem Bereich umgerechnet gut 2.000 Euro kostete, musste man also fast fünf Monate arbeiten. 2019 lag jenes durchschnittliche Jahresgehalt bei 23.663 Euro. Angesichts des Listenpreises des “Sigma” muss man hierfür nur noch gut drei Monate buckeln. Das nenne ich “Fortschritt durch Technik”! Wobei ja, ganz&gar nebenbei gesagt, gerade im Hobbyfunk weit überdurchschnittlich verdient wird, wie die fürstlichen Abfindungen (mal 750.000, mal 250.000) allein für Geschäftsführer des DARC zeigen. Von jenen 5.000 monatlichem “Beratungshonorar” für einen Rechtsanwalt und den gut 150.000 “Übersetzungskosten” für ein Buch, das so niemand braucht, (Zahlen die umherschwirren und ihrer Verifizierung harren), gar nicht zu reden. Das sind doch solide Summen, angesichts derer das bisschen Geld für ein Winradio Sigma sprichwörtliche Peanuts sind!
      Ich selbst bin weit davon entfernt, nur mit Spitzengeräten und Spitzensoftware zu hübschen Ergebnissen zu kommen. In vielen Beispielen habe ich (mehr als andere) gezeigt, welch’ tolle Sachen man vom 8-Bit-Receiver an aufwärts und mit preiswerter oder kostenloser Software erreichen kann. Manches davon habe ich in dem längst vergriffenen Büchlein “Die ganze Welt für kleines Geld” zusammengefasst. Dass dieser “moderne Kram” in Deutschland (und eigentlich nur hier, weil hier in Teilen die veröffentlichte Meinung diese senile Doofheit besonders pflegt) nicht recht ankommt, sondern lieber manche wie Blinde von der Farbe reden, ohne auch nur einen Hauch Praxisbezug beizusteuern und überhaupt beisteuern zu können, zeigt dieses traurige Bild, das unser Hobby leider bietet.
      (Die Antwort fiel über den eigentlichen Anlass hinaus weit ausführlicher aus, um allgemeinen “Argumenten” gegen moderne Technik und der Berichterstattung über ihre Anwendung und ihren Nutzen zu begegnen. Und: Ja, nach vielen Monaten täglichen Umgangs machen mir Receiver wie der Winradio Sigma und der FDM-S3 – aber auch preiswerte SDRs, wie der hauptsächlich von ausgepichten Nicht-Hörern in Deutschland verrissene Airspy Discovery – weiterhin viel Freude. Freude und Nutzen, was ich beides mit meinen durchaus bescheidenen Mitteln und entgegen des Mainstreams nach wie vor zu vermitteln suche.)
      73 Nils, DK8OK

  • Fernando Duarte

    Lieber Hermann,
    Wir kennen uns ja schon. Zumindest vom unangenehmen Email Verkehr. Deine Aussage weiter oben überrascht mich nicht und entspricht ziemlich dem was auch Du mir schreibst. Das löst bei mir nur Kopfschütteln aus.
    Aber lassen wir das und bleiben bei der Sache.
    Deiner Meinung nach ist die Winradio Software uralt und vermutlich für Dich unbrauchbar. Ich besitze ebenfalls einen Winradio und betreibe ihn seit Jahren auch mit der Original software. Wie Du weisst hatte ich schon viele Geräte und habe auch viele Programme ausprobiert. Mein kurzes Fazit: Die Winradio Software mag wohl vom Design her (Geschmackssache) nicht mehr up to date sein, funktionell ist sie aber Top. Und: Alles hat seine Vor- und Nachteile.
    73
    Fernando

    • … wer die Winradio-Software nicht mag, schreibe sich eine passgenaue selbst. Ich, etwa, bin mit der V3 von Simon Brown sehr glücklich, wobei ich ihn gebeten hatte, die Brücke zum Receiver zu schlagen. Nicht immer das Rad neu erfinden!
      Allgemeine Beobachtung: die größte Kritik kommt immer von jenen, von denen man ansonsten wenig über die tatsächlichen Anwendungen hört …
      Mal sehen, inwieweit 16-Bit-Bausteine wie LTC2208 Gamechanger der Unter-300-Euro-Klasse werden; R-888/666 ist jetzt das Stichwort …
      73 Nils, DK8OK

Leave a Reply to DK8OK Cancel reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s